Bildung ist der Schlüssel zur Informationsgesellschaft - wie wahr! |
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| August 16th, 2006 by Peter Schüpbach | |
“Alle sollen Zugang zum Breitband-Internet erhalten und befähigt werden, es sinnvoll zu nutzen. Bildung ist ein Schlüsselfaktor für einen sinnvollen Umgang mit dem Internet!” schreibt Dr. Hanna Muralt Müller in ihrem bericht in der neusten Ausgabe vom Netzguide “E-Government”. Ein sehr guter Artikel der aufzeigt, wie wichtig eigentlich Technologie in der Bildung sein sollte. Aber wie oft hinkt die Realität den Wünschen und Visionen von Politik und Staat weit hinter her.
Laut Muralt misst der Bundesrat in der Strategie für eine Informationsgesellschaft auch der Bildung einen sehr hohen Stellenwert bei. Alle sollen befähigt werden diese Technologien zu nutzen. Die Kompetenzen des Bundes jedoch seien durch das föderalistische Bildungswesen stark beschränkt. Deshalb wohl sind E-Health und E-Government viel höher in der Prioritätenstufe angesetzt. Dort kann der Bund selbst eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Bildung, einmal mehr durch Föderalismus in den Hintergrund gedrängt? Dies wäre fatal, denn der Grundstoff “Brain” ist einer der wenigen “Bodenschätze”, die die Schweiz besitzt. Wir alle sollten deshalb mehr von der Schule bezüglich Innovation und Veränderung hinsichtlich der Investitionen im Bereich Technologie fordern.
Technologie in der Schule heisst für mich:
- Tagtäglicher Einsatz von Computer-basiertem Lernen
- Anpassung des Schulstoffs - Miteinbezug von Internet in den täglichen Schulstoff
- Fortbildung der LehrerInnen ind er Nutzung neuer Medien und Technologie generell
- Kommunikation mit Schülern, Lehrern und Eltern mittels neuer Medien - Einsatz von schulübergreifenden Plattformen
- In Zukunft: testen von neuen Schulmethoden wie 1:1 Computing
Dies sind nur einige der Ziele, die eigentlich in die Strategie jeder Schule, Erziehungsdirektion und Bundesstelle passen sollten. Aber machen wir uns nichts vor - es sind enorme Anstrengungen notwendig:
- Von der Schule: Die neuen Technologien anzupacken und initiativ und mit viel Mut anzugehen. Projekte zu lancieren und auch neue Wege in der Finanzierung zu beschreiten: Stichwort Sponsoring.
- Von den LehrerInnen: Vorurteilsfreie Öffnung hinsichtlich des Gebrauchs der neuen Technologien vom Kindergarten bis hin zu Erwachsenenbildung. Mutiges Vorangehen auch bezüglich Kommunikation mit Schülern und Eltern mittels neuen Medien.
- Von den politischen Behörden: Engagement bei der Unterstützung der Schulen auch wenn es politisch nicht so profilierend wirkt! Auch bei den erforderlichen finanziellen Mitteln müssen neue Wege beschritten werden.
- Von den Eltern: Unterstützung der Schulen und insbesondere der Lehrer in der Umsetzung der neuen Projekte. Aber auch das konstruktive Fordern von neuen Methoden und neuen Lernformen, sowie den Einsatz neuer Medien und Technologien.
Wir versuchen bei GenevaLogic eine Art Musterschule-Stadt aufzubauen. Mal schauen, was wir da alles erleben werden.
Mehr zu diesem Thema hier - weil Bildung nicht nur für die GenevaLogic wichtig ist, sondern aus meiner Sicht auch der Schlüssel zur Informationsgesellschaft und zu Wohlstand insgesamt ist!












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August 29th, 2006 at 8:58 am
[…] Der Bundesrat „messe in der Strategie für eine Informationsgesellschaft […] auch der Bildung einen hohen Stellenwert bei“, schreibt Dr. Hanna Muralt Müller (siehe Blogeintrag von PeterS vom 16. August). […]