Bildungspolitik |
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| August 29th, 2006 by Kathrin Balmer | |
Der Bundesrat „messe in der Strategie für eine Informationsgesellschaft […] auch der Bildung einen hohen Stellenwert bei“, schreibt Dr. Hanna Muralt Müller (siehe Blogeintrag von PeterS vom 16. August).
Dennoch ist der Bund nicht bereit, die Ausgaben im Bildungsbereich substantiell zu erhöhen. 2008-2011 will der Bundesrat für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) jährlich nur 4,5% mehr Geld ausgeben. Dies wird von allen Seiten kritisiert: die Erziehungsdirektorenkonferenz fordert mindestens 8%, ebenso die FDP. Die SP fordert sogar eine jährliche Zunahme für den BFI-Bereich um 10 %. Laut der Pressemitteilung vom 30. Juni 2006 der Erziehungsdirektorenkonferenz beinhalten auch 6% Steigerung jährlich kein reales Ausgabenwachstum.
Auch im Bereich Berufsbildung und Fachhochschulen will der Bund künftig einen kleineren Anteil bezahlen als bisher. Diese Sparpläne werden nicht nur von der EDK sowie den Bundesratsparteien (mit Ausnahme der SVP), sondern auch vom Schweizerischen Gewerbeverband kritisiert.
Fast alle sind sich also einig: ein rohstoffarmes Land wie die Schweiz muss viel Geld in die Bildung investieren. Jetzt müssen diesen Worten aber auch Taten folgen.












Posts
September 22nd, 2006 at 6:41 am
[…] Der Ständerat hat gestern in Flims über mehrere bildungspolitische Themen debattiert. Laut NZZ will der Ständerat die staatlichen Bildungsausgaben jährlich um mindestens sechs Prozent steigern. Der Bundesrat wollte ein Ausgabenwachstum von nur 4,5% jährlich, was von allen Seiten kritisiert wurde. Wir haben hier in diesem Blog schon darüber berichtet. Nun hat sich auch der Ständerat der Forderung nach mehr Geld für die Bildung angeschlossen. […]