Ablehnung der Fremdspracheninitiative in Zürich |
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| November 27th, 2006 by Kathrin Balmer | |
Gestern hat der Kanton Zürich als 4. Deutschschweizer Kanton über eine Volksinitiative abgestimmt, die für nur eine Fremdsprache an der Primarschule eintrat. Das Zürcher Stimmvolk hat dabei die Initiative mit einer erstaunlich klaren Mehrheit von über 58% abgelehnt. Isabelle Chassot, Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz EDK, zeigte sich erfreut und sieht die Bemühungen um eine Harmonisierung des Fremdsprachenunterrichts bestätigt. Die Ablehnung der Initiative wird auch von vielen PolitikerInnen als Votum für das Französisch und für den nationalen Zusammenhalt gewertet, so zum Beispiel von Bundesrat Pascal Couchepin, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Einig sind sich Politik und Medien, dass der Entscheid im grössten Schweizer Kanton Signalwirkung hat: so schreibt die Berner Zeitung “nach dem Zürcher Votum für zwei Fremdsprachen an der Primarschule sind die Weichen wohl schweizweit definitiv gestellt.”
Der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband ZLV, der Stimmfreigabe beschlossen hatte, schreibt in einer Medienmitteilung, man werde “den Entscheid der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für zwei Fremdsprachen an der Primarschule” akzeptieren und “fordert, dass die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung gestellt” würden.












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