Praktikum: Tag 13

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July 2nd, 2008 by Jannik Jundt

Morgen habe Ich Geburtstag. Klar freue ich mich darauf, Glückwünsche, Geschenke, irgendwelche Besuche von Bekannten, man ist im Mittelpunkt. Wenn ich sage, ich freue mich nicht. Klingt das nicht ein bisschen skurril? Okay, bleiben wir bei den Tatsachen, ich freue mich und es gibt whln nur wenige die sich nicht ein bisschen auf seinen Gebrutstag freuen.

Doch relativieren wir diesen “Geburtstag” mal. Eigentlich ist ein Geburtstag, nur ein Tag. Immer am gleichen Datum, logischerweise an einem anderen Wochentag. Na und. Ein Tag ist ein Tag, an einem Donnerstag muss man sich freinehmen wenn man will, man kriegt nicht frei, egal ob Arbeit, Schule, Kindergarten… Man wird auch nicht an diesem Einen Tag 1 Jahr älter. Man altert durchs ganze Jahr, also gibts körperlich & psychisch keinen Unterschied zwischen einem Tag vor und einem Tag nach dem Geburtstag. Sowieso. Wenn man jung ist, noch nicht alles darf wegen den Altersbegrenzungen und dergleichen, möchte man schon älter werden. Doch ist man mal ein bisschen älter, möchte man nicht mehr älter werden.Darum wieso sich freuen? Jetzt denken wir ganz präzise an den Geburtstag, ich meine damit die Geburt. Es gibt “einfache Geburten” und etwas “schwerere Geburten”, doch eigentlich ist jede Geburt - und all das was damit verbunden ist - anstrengend. Okay, an meine Geburt kann ich mich erhlichgesagt nicht mehr erinnern und an diese meines Bruder auch nicht wirklich. Dabei war ich auch noch nie und bis ich mal Vater werde, vergehen hoffentlich noch 2-3 Jahre :-) . Aber man weiss, oder man hat mal gehört, dass Geburten generell anstrengend sind. Auch für den Mann! Weil der Mann macht sich Sorgen um seine Frau und sein Kind, stresst sich, kann so gut wie nix helfen, obwohl er vielleicht möchte, muss das Genörgel seiner Frau ertragen, - weil Frauen wenn sie schwanger sind viel rumnörgeln- und trotzdem kann er nix machen. Ist die Frau im Spital muss er vielleicht noch etwas einkaufen gehen oder für sich kochen .. Okay heut zu Tage können Männer auch schon viele Dinge im Haushalt erledigen, es gibt trotzdem immer noch viele, die ohne Frau keine Ahnung hätten. Bei einem Erstgeborenen ist eh alles neu.. Ganz klar! Die Frau hat sicher den physisch härteren Teil, auch psychisch. Auch sie macht sich Sorgen und all das. Eigentlich möchte ich gar nicht weiter auf die eigentliche Geburt drauf eingehen. Ich möchte Ihnen nur klar machen, dass es sehr anstrengend ist. Klar ist man erfreut über die Geburt des Kindes, doch vorerst hat man genug von all dem. Also von wegen freuen, wenn man an all diese Schmerzen und Stress revenu passieren lässt?

:-) Sie dürfen mich jetzt nicht falsch verstehen, ich freue mich riesig auf meinen Geburtstag. Und für mich ist es nicht einfach nur ein Tag, aber ich bin jemand, der die “andere Seite” auch entdecken will. Jemand der bei den positiven Sachen auf eventuelle negativen Sachen findet, oder Fehler oder so. Das jetzt auch nicht falsch verstehen. Nicht, dass ich aus guten Dingen alles schlecht mache, sondern einfach auch die Hintergründe analysiere. So kann man - oder könnte man vielleicht aus schlechten Dingen gute Dinge machen. Wie beim Arbeiten.

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