Fremdsprachenunterricht |
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| October 25th, 2006 by Kathrin Balmer | |
Die Tagesschau des Schweizer Fernsehens hat gestern über die Verleihung der Worlddidac Awards 2006 berichtet. Die Worlddidac Award wird innovativen und pädagogisch wertvollen Produkten verliehen, die ein grosses Potential zur Verbesserung oder Erleichterung des Lernens oder des Lehrens haben. Unter anderem wurden Lehrmittel für das frühe, spielerische Sprachenlernen ausgezeichnet.
Der frühe Fremdsprachenunterricht ist in der Schweiz aber alles andere als unbestritten. In mehreren Kantonen wurden Volksinitiativen für nur eine Fremdsprache an der Primarschule ergriffen. In einigen Kanton, z.B. Schaffhausen, wurde schon abgestimmt, im Kanton Zürich findet die Abstimmung am kommenden 26. November statt. Die Emotionen gehen dabei hoch: die Befürworter der Initiative befürchten, dass die Kinder mit 2 Fremdsprachen überfordert sein würden, und dass die Muttersprache Deutsch noch mehr vernachlässigt würde.
Die Gegner hingegen finden, die Initiative entspreche einem Lernverbot, und ausserdem sei der Sprachfriede in der Schweiz gefährdet, wenn der Französischunterricht aus der Primarschule verbannt würde.
Bei der GenevaLogic, wo Fremdsprachen zu unserer täglichen Arbeit gehören, verfolgen wir diese Debatte natürlich mit Interesse, und es würde uns sehr interessieren, was sie als Lehrperson und damit „Direktbetroffene“ von dieser Debatte halten.
Computerspiele in der Ausbildung - Der Arbeitsmarkt in der Wissensgesellschaft verlangt die Fähigkeiten von Computerspielern |
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| October 20th, 2006 by Ivo Bättig | |
In einem eben veröffentlichten Bericht aus den USA (Ergebnisse des „Nationalen Gipfels über Lerncomputerspiele“) wird empfohlen, sehr viel stärker als bisher Computerspiele in der Ausbildung einzusetzen. Wichtig sei dies vor allem, weil die Wettbewerbsfähigkeit der USA durch die Globalisierung zurückgehe und dringend besser ausgebildete Arbeitskräfte im technischen und wissenschaftlichen Bereich für die Wissensgesellschaft benötigt würden.
Dieselben Argumente müssten doch auch für die Schweiz gelten, nicht?
Computerspiele motivieren und helfen, bessere Fähigkeiten zu entwickeln. Sie sind besonders attraktiv für die heutigen jungen ‚digital natives’, die mit digitaler Technik aufgewachsen sind. Computerspiele haben viele Eigenschaften, die den Spielern „höhere Lernfähigkeiten“ beibringen, wie sie in der modernen Arbeitswelt gebraucht werden. Dazu gehört strategisches Denken, interpretierende Analyse, Problemlösung, Planung und Ausführung oder schnelle Anpassung an neue Situationen. Zudem lassen sich beim Spielen praktische Fertigkeiten, das Treffen von komplexen Entscheidungen in schwierigen Situationen und das Bilden von Teams trainieren.
Bin gespannt über Ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Computerspielen in der Ausbildung. Inwiefern ist der Einsatz schon Realität oder was sind die Voraussetzungen, damit Spiele vermehrt auch im Unterricht oder zum Lernen eingesetzt werden?
Nachricht zu Bericht gesehen bei heise.
Liste von e-Learning Blogs |
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| September 20th, 2006 by Ivo Bättig | |
Jochen Robens (Senior Consultant aus Deutschland) hat eine Liste von e-Learning Blogs im deutschsprachigen Raum zusammengestellt. Neben e-Learning befinden sich darunter auch Blogs zum Thema Weiterbildung, Medienpädagogik und Kompetenzentwicklung. Wer sich also intensiv mit diesen Themen beschäftigen will, findet dort genügend Material für mehrere Stunden, Wochen, Monate…
Informatik als Unterrichtsfach |
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| September 8th, 2006 by Ivo Bättig | |
Trotz der ständig wachsenden Digitalwelt wird über die Existenzberechtigung der Informatik als Unterrichtsfach nach wie vor debattiert. Lernt man Informatik nicht einfach bei der täglichen Arbeit? Braucht es deshalb ein spezifisches Unterrichtsfach? Und wer ist für den Informatikunterricht verantwortlich?
Klar lernt man den Einsatz von Informatikmitteln mittlerweile durch die tägliche Arbeit in diversen Fächern und mit der wachsenden Verbreitung von neuen Unterrichtsformen. Doch man könnte genauso sagen, man lerne die Deutsche Sprache indem man diese während des Unterrichts einfach anwendet. Und trotzdem gibt es selbstverständlich ein Unterrichtsfach “Deutsch”. Und es gibt ebenfalls ausgebildete Deutschlehrer. Kein Germanist würde akzeptieren, dass der Französischlehrer (ohne Ausbildung für die Deutsche Sprache) den Deutschunterricht hält. Doch wie sieht es mit der Informatik aus?
Oft wird Informatik von einem “fachfremden” Lehrer unterrichtet. Der Lehrer, der gerade Zeit hat und eine gewisse Affinität zur Informatik hat, wird verknurrt das Fach Informatik zu unterrichten. Zudem wird er dann gerade auch noch verantwortlich für die Wartung der Infrastruktur. Sollte die Informatik nicht auch durch entsprechende Fachkräfte unterrichtet werden? Es geht bei der Informatik nicht darum zu lernen, wie man etwas auf dem Internet sucht. Diese Fähigkeiten können gut im regulären Unterricht geschult werden. Viel spannender und wichtiger ist zu Wissen wie eine Suchmaschine überhaupt funktioniert.
Bei der Informatik geht es um viel mehr als nur die Benutzung von Computern und dem Internet. Der Schüler muss lernen die Mechanismen und Konzepte dahinter zu verstehen. Es geht darum, sich mit wichtigen Themen wie Modulierung, Objektorientierung, Sicherheit, Abstraktion, Logik etc. zu befassen. Nur so lassen sich viele der heutigen Technologien und Anwendungen erklären. Den eigentlichen Einsatz lernt der Schüler automatisch in anderen Fächern durch die Benutzung der verschiedenen Programme und Werkzeuge. Dies muss nicht Bestandteil des Informatikunterrichts sein.
Der Informatikunterricht kann übrigens sehr lebendig und unterhaltsam gestaltet werden, trotz der eher trockenen Materie der Logik und Analyse. Hier ein tolles Anwendungsbeispiel zum Thema Codierung/Decodierung. Wer kennt weitere Beispiele aus der Praxis?
Ich bin gespannt mehr über Ihre Erfahrungen mit und Meinung zur Informatik als Unterrichtsfach zu erfahren und bin auch gerne bereit einen Vortrag zu diesem Thema und/oder dem praktischen Einsatz von Informatik zu gestalten.
SPEEDlingua |
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| September 7th, 2006 by Philipp Draese | |
SPEEDlingua ist eine weltweit einmalige, von Linguisten, Pädagogen und Technikern entwickelte Software zum Trainieren des Gehörs und der Aussprache einer Fremdsprache.
Die grösste Problematik beim Verstehen und Sprechen einer Fremdsprache liegt in den verschiedenen Frequenzbändern, welche die eigentlichen Informationen der Kommunikation enthalten. Durch jahrelanges Sprechen der Muttersprache ist unser Gehör auf kleine Spektren festgefahren - Informationen die nicht in den gewohnten Frequenzbändern liegen werden somit (aus Erfahrung) als Neben- / Störgeräusche interpretiert.
Jeder der einmal etwas länger im Ausland war, und auch wirklich die Landessprache gesprochen hat, wird folgendes festgestellt haben: Am Anfang hat man Probleme mit der Verständigung - sprechen die Leute doch tatsächlich irgendwie anders als der Lehrer an der Schule - aber schon nach einer Woche versteht man die Leute besser und auch die Aussprache wird leichter. Aber warum? Durch den Sprachurlaub wird unser Gehör trainiert; es merkt, dass auch andere Frequenzen, als die unserer Muttersprache, benötigt werden. Und aufbauend auf der besseren Wahrnehmung kann auch unsere eigene Stimme die Frequenzen der Fremdsprache besser reproduzieren.
SPEEDlingua trainiert durch Audiostimulation unser Ohr auf die Kernfrequenzen einer Zielsprache. Im Prinzip ist es also eine Art Sprachurlaub für das Gehör. Zu Beginn einer Lernsitzung muss man sich zunächst Musik anhören, welche langsam ansteigend durch Modulation die Sinneszellen der Frequenzen der Zielsprache im Ohr reizt. In der späteren Sprechphase müssen Begriffe und Sätze wiederholt werden - wobei man seine eigene Stimme in Echtzeit wieder moduliert hört. Die Guided tour erklärt diese Methode recht gut.
Als Techniker für SPEEDlingua Produkte konnte ich mir selbst ein Bild über den Effekt machen: Ein Mexikaner, der sein Lebtag noch kein Wort Deutsch gesprochen hatte musste am PC deutsche Wörter und Sätze nachsprechen. Ich als Deutsch-Muttersprachler sollte die Verständlichkeit bewerten.
Der erste Durchgang war reines Nachsprechen. Dass es sich dabei um Deutsch gehandelt hat konnte ich nur erraten.
Der zweite Durchgang war Nachsprechen mit dem SPEEDlingua-Effekt. Nach dem Ergebnis der ersten Runde wollte ich nicht wirklich glauben, dass man tatsächlich einen Grossteil der Wörter verstehen konnte, teilweise mit korrekter Betonung! Ich will nicht den Glauben aufbringen, dass er perfekt gesprochen hätte, aber zwischen dem ersten und zweiten Durchgang lagen Welten!
Links:
- SPEEDlingua: Herstellerin
- GenevaLogic: Exclusive Vertriebspartnerin für den deutschsprachigen Raum
- Guided Tour: Erklärung der Software
- Das SPEEDlingua-Prinzip
- Wissenschaftliche Grundlagen
- Audiophonologie












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