Sportlich, sportlich! |
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| November 21st, 2006 by Kathrin Balmer | |
Letzten Samstag haben mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GenevaLogic am Langenthaler Stadtlauf teilgenommen. Im Vordergrund stand dabei der Spass, nicht die Zeit, deshalb sind auch alle geschlossen als Gruppe gelaufen.
Hier sind unsere Läuferinnen und Läufer…
Allen Joggerinnen und Joggern herzliche Gratulation zu ihrer super Leistung.
Vielen Dank auch unserem Fotografen Viktor Korotya!
Der Alltag ruft… |
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| October 30th, 2006 by Stephanie Ledermann | |
Nach einem langen Flug bin ich mit schweren Beinen und müden Gliedern in Zürich gelandet. Die Rückreise verlief ohne grössere Probleme, und auch das lange Sitzen brachten meine verhärteten Muskeln gut hinter sich.
Auch der Einstieg in den Schulalltag gelang mir, ohne dass die Lernenden etwas von meinem Jetlag mitbekommen haben… zumindest sagt mir das mein Gefühl. So musste ich in den ersten Stunden viele Fragen beantworten, und einen ausführlichen Erlebnisbericht schildern. Auch musste ich den Schülern hoch und heilig versprechen, ihnen die Fotografien vom Wettkampftag zu zeigen.
In sportlicher Hinsicht werde ich nun nach einer langen und intensiven Saison vorerst einmal eine Regenerationsphase einschalten. Dabei werde ich dem Körper die nötige Ruhe geben, und gleichzeitig mit meinem Coach die Saison 2007 besprechen. Diese trainingsfreie Zeit brauche ich zudem, um den Kopf zu leeren, und für die kommende Saison neue Energie, Ausdauer und Leidenschaft zu tanken. Selbstverständlich werde ich während diesen 4-6 Wochen nicht vollständig auf Bewegung verzichten. Doch gestalte ich die sportlichen Aktivitäten nach Lust und Laune. So werde ich unter anderem sicherlich mein Bike entstauben, und die frische Alpluft im Emmental geniessen… Doch vorerst geniesse ich nun endlich die verdiente Pause, und vor allem auch das Ende des Verzichts auf Süssigkeiten!
In der Saison 2007 werde ich auf einen Ironman verzichten. Dies vor allem aufgrund dessen, weil ich für die Langdistanz noch sehr jung bin. Vielmehr geht es mir darum, in der Serie der VW-Circuits eine Top-6 Platzierung zu erreichen, und mich läuferisch weiter zu bringen. Doch die Langdistanz-Triathlon-WM bleibt längerfristig gesehen sicherlich ein Ziel. So möchte ich voraussichtlich in zwei bis drei Jahren die Jagd auf einen der wenigen Qualifikationsplätze aufnehmen. Denn wer möchte nicht ein zweites Mal am härtesten Triathlon reüssieren können…
GenevaLogic gratuliert Stephanie Ledermann! |
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| October 23rd, 2006 by Kathrin Balmer | |
Gestern hat der Ironman Hawaii stattgefunden, der älteste und spektakulärste Ironman-Wettkampf der Welt. Wir von der GenevaLogic möchten Stephanie Ledermann ganz herzlich zu ihrer grossartigen Leistung gratulieren.
Mit einer Gesamtzeit von 12:13:26 klassierte sie sich auf Rang 1216. Bei den Frauen hat sie damit in ihrer Altersgruppe einen Rang im Mittelfeld erreicht. Was aber viel wichtiger ist als die Klassierung: Stephanie hat es in einem der schwierigsten Ausdauerwettkämpfe überhaupt ins Ziel geschafft, und das bei ihrer ersten Teilnahme.
Zur Länge der Wettkampfstrecke (3,86 km Schwimmen im offenen Meer, 180,2 km Radstrecke, und zum Schluss die Marathonstrecke, 42,195 km), kommt auf Hawaii auch noch die Hitze und der Wind, und deshalb ist es eine beeindruckende Leistung, diesen Wettkamp durchzustehen und es bis ins Ziel zu schaffen.
Wir freuen uns über Stephanies Leistung und hoffen, dass sie auch weiterhin mit Freude und Erfolg die Schweiz an Ironman-Wettkämpfen vertreten wird!
Ironman Hawaii |
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| October 23rd, 2006 by Stephanie Ledermann | |
Geschafft! Nach 12:10 Stunden erreichte ich nach einem langen Tag die Ziellinie in Kailua-Kona. Nachdem ich um 4:15 Uhr die ersten Kohlenhydrate zu mir genommen hatte, brachte mich ein Shuttle zum Startgelände am Pier von Kona. Die ganze Stadt war bereits auf den Beinen, und ich kämpfte mich durch die Masse Richtung Body-Marking. Als dann meine Startnummer auf Arme und Beine gedruckt war, begab ich mich zum Strand. Während die Amerikanische Nationalhymne lief, schwamm ich zur Startlinie und nahm meine Position ein. Sobald der Startschuss fiel, konzentrierte ich mich nur noch auf das Rennen. Das Schwimmen verlief ohne grössere Probleme, und ich konnte meine Stärke gleich zu Beginn umsetzen. Auf der anschliessenden Radstrecke wurde mir erstmals bewusst, dass dieses Rennen einem alles abverlangt. So kämpfte ich während rund 165 Kilometern gegen den Wind, welcher mir entgegen blies. Ich wusste, dass die erste Radhälfte locker angegangen werden musste. Dennoch verliessen mich meine Kräfte nach zwei Dritteln, und ich war froh, als ich nach langen 6:15 Stunden die Wechselzone erreichte. Auf dem anschliessenden Marathon fasste ich dann nochmals neuen Mut, in der Hoffnung, dass der Hammermann nicht gleich zweimal zuschlagen würde… Während die erste Hälfte ohne grössere Schwierigkeiten vorüber ging, plagten mich auf dem zweiten Halbmarathon Magenkrämpfe, welche mich zwangen, das Tempo zu reduzieren. Erst jetzt begriff ich, dass das Finishen auf Hawaii hart, wirklich hart verdient sein will! Doch war der Zieleinlauf am Strand von Kona dafür umso atemberaubender, und das Leiden hatte plötzlich ein Ende. So flog ich auf den letzten 3 Kilometern dem Ziel regelrecht entgegen, und war überglücklich, als ich die Finishline jubelnd passierte. Schlussendlich reichte es für den 14 Schlussrang in meiner Kategorie (F18-24).
Endlich Ferien |
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| September 26th, 2006 by Stephanie Ledermann | |
Endlich Ferien! Nach 6 Wochen beruflicher Neuausrichtung habe ich die Schülerinnen und Schüler nun mit Vorbehalt in die Herbstferien entlassen. Bereits kann ich ein kleines Resümee ziehen, welches durchwegs positiv ausfällt. So habe ich in in den ersten sechs Schulwochen wahrscheinlich mehr gelernt, als in meinem vierjährigen Studium… Viele schöne Momente durfte ich erleben, insbesondere mit einer 7.Klasse, welche ich in der Naturkunde sowie im Sport unterrichte. Wir haben zusammen ein Verhältnis aufgebaut, welches konzentriertes Arbeiten, Spass und gegenseitiges persönliches Interesse zulässt. Zudem kann ich am 21.Oktober (Ironman Hawaii) auf ihre Unterstützung zählen. Sie haben mir nämlich versichert, an gesagtem Datum gemeinsam vor der Kiste zu sitzen und mir die Daumen zu drücken. Wobei eine Schülerin hinzufügte, dass ich wirklich nur in die Schulstube zurück kehren dürfe, wenn ich ihnen die Goldmedaille auch vorführen könne… Na ja, Kleindietwil hegt vielleicht ein bisschen grosse Ansprüche, scheint aber trotzdem ein gutes Pflaster zu sein!
Die verbleibenden zwei Wochen vor meinem Abflug verbringe ich nun noch mit je ca. 20 Stunden Training, sowie dem Vorbereiten meiner Stellvertretung. Nebenbei muss das Rad auf vordermann gebracht werden. Eine neue Kette, ein collé für das Hinterrad, sowie kleinere allgemeine Einstellungen sollen für perfekte Fahrtauglichkeit meiner Maschine sorgen. Und natürlich werde ich das Rad vor der Abreise noch auf Hochglanz bringen. Denn ein solches Arbeitsgerät muss meiner Ansicht nach auch mit der nötigen “Liebe” gepflegt und gehätschelt werden, damit Spitzenleistungen vollbracht werden können.












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